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Pressemitteilung · 01.08.2025 · Analyse

Wirtschaftlichkeits­analyse: Was die Verarbeitung eines Trades auf DISACON CORE an Cloud-Infrastruktur kostet

Modellrechnung mit zwei Lastszenarien: rund 0,1 Cent Infrastrukturkosten je Trade bei 66 bzw. 220 Mio. Trades pro Jahr.

66 Mio.Trades pro Jahr im mittleren Szenario · Cloud-Infrastruktur rd. 6.000 EUR monatlich
220 Mio.Trades pro Jahr im hohen Szenario · Cloud-Infrastruktur rd. 17.000 EUR monatlich
10 msgemessene Verarbeitungszeit je Trade in beiden Szenarien

Montabaur, 01. August 2025 – DISACON hat in einer Wirtschaftlichkeitsanalyse durchgerechnet, wie sich die Kosten für die Cloud-Infrastruktur von DISACON CORE bei steigenden Handelsvolumina entwickeln. Ziel war es, die Infrastrukturkosten je Transaktion und die Gesamtverarbeitungszeit für unterschiedliche Volumina transparent zu machen.

Grundlage sind zwei Lastszenarien mit festen Rahmenparametern: vergleichbare CPU-Ausstattung, eine konstante Ausführungslogik und die gemessene Verarbeitungszeit von 10 Millisekunden je Trade. Die Kosten sind hochgerechnet – es handelt sich um eine Modellrechnung, nicht um Werte aus dem laufenden Mandantenbetrieb.

Im mittleren Szenario mit rund 66 Mio. Trades pro Jahr ergibt sich ein Cloud-Setup von ca. 6.000 EUR monatlich, also rund 0,11 Cent Infrastrukturkosten je Trade, bei einer Gesamtverarbeitungszeit von etwa 50 Minuten. Im hohen Szenario mit rund 220 Mio. Trades pro Jahr wurde ein Cloud-Setup von ca. 17.000 EUR monatlich angesetzt, rund 0,1 Cent je Trade, bei einer Gesamtverarbeitungszeit von etwa 90 Minuten.

Wichtig für die Einordnung: Die Werte umfassen ausschließlich die Cloud-Infrastruktur für die Verarbeitung. Lizenz, Betrieb, Personal, Anbindungen, Datenlieferungen und Projektkosten sind nicht enthalten. Die tatsächlichen Gesamtkosten eines Mandanten liegen deshalb deutlich höher und hängen vom jeweiligen Betriebsmodell ab.

Die Analyse zeigt, dass die Infrastrukturkosten der Plattform mit dem Volumen nicht proportional steigen: Mehr Rechenkapazität lässt sich stufenweise zuschalten, die Grundkosten bleiben dabei weitgehend stabil. Für Institute bedeutet das planbare Infrastrukturkosten auch bei wachsenden Volumina.

Hinweis (Oktober 2026): Die Einordnung der Werte wurde präzisiert. Die Zahlen der Analyse sind unverändert.

Über die DISACON AG (aktuelles Unternehmensprofil, Stand Oktober 2026)

Die DISACON AG mit Sitz in Montabaur entwickelt und betreibt eine Wertpapier-Kernbank aus der Cloud für die Abwicklung von Wertpapier-, Depot- und Kontogeschäften. Das Kernteam arbeitet seit über 20 Jahren gemeinsam an Finanz- und Abwicklungssystemen. In der Bankfactory, der Werkbank von DISACON, entstehen neue Produkte durch spezialisierte KI-Agenten – verantwortet von erfahrenen Fachleuten.

PressekontaktDISACON AGinfo@disacon.de
Investor RelationsDISACON AGinvestorrelations@disacon.de